Réka Szilvay

Réka Szilvay, Violine

Nach ihrem Debüt im Großen Musikvereinssaal in Wien 1999 als Solistin des Helsinki Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Leif Segerstam wurde Réka Szilay als „der neue Star" (Die Presse) bezeichnet. Ihre Interpretation des Violinkonzerts wurde in den Rezensionen begeistert aufgenommen: „Virtuose Läufe, brillante Doppelgriff-Passagen sowie betörende Kadenzen - mühelos meisterte die preisgekrönte Violinstin jede diffizile Hürde, prunkte mit vollendeter Technik und entlockte ihrer Stradivari herrlichste Töne." Durch ihre Nominierung fŸr die internationale Konzertreihe „Rising Stars" wird sie in der Saison 2000/01 zusammen mit ihrem Klavierpartner Christoph Berner in bedeutenden Konzertsälen wie der Carnegie Hall/ New York, im Wiener Konzerthaus, in der Kölner Philharmonie, im Concertgebouw/ Amsterdam und in der Cité de la Musique in Paris auftreten. Von österreichisch-ungarischer Abstammung, geboren in Helsinki erhielt sie ab dem 4. Lebensjahr Geigenunterricht vom Vater, dem bekannten Geigenpädagogen Géza Szilvay. Sie begann ihr Violinstudium mit 12 Jahren an der Sibelius-Akademie und studierte 1992-98 in der Klasse von Prof. Gerhard Schulz an der Universität für Musik in Wien (Diplom 1999 mit einstimmiger Auszeichnung). Meisterkurse absolvierte sie bei Sándor Végh, György Kúrtag, Liana Issakadze und Max Rostal. Réka Szilvay konzertiert regelmäßig als Solistin mit Orchestern in Konzertsälen in ganz Europa unter Dirigenten wie Leif Segerstam, Fabio Luisi, Eri Klas, János Fürst, Wolf-Dieter Hauschild, u. a. in Helsinki (Finlandia Hall), Dublin (National Concert Hall), London (Barbican Hall), Wien (Musikverein, Konzerthaus) und Den Haag (Philipszaal). Als Solistin der Helsinki Strings unternahm sie Tourneen durch Asien mit Auftritten in Taipei, Shanghei und Tokio. Rundfunk- und Fernsehaufnahmen runden ihre künstlerische Tätigkeit ab. Réka Szilvay spielt auf einer A. Stradivarius (1702), einer Leihgabe der Sibelius Akademie Helsinki.